Transformation Story Teil 2 | 15 kg in einem Jahr

Ich durfte 10 Wochen lang kein rotes Gemüse essen. Keinen Zucker, keine Fertiggerichte, Süßigkeiten und nur bestimmtes Vollkornbrot. Ich musste mein Essen genau abwiegen und nicht mehr und vor allem nicht weniger essen.

Meine Geheimwaffe: Das HIIT Training

„Puhhh“ dachte ich – mein Gott wie anstrengend, alles abzuwiegen und bestimmte Sachen nicht zu essen. Dennoch, mein Feuer war entfacht und ich wollte es durchziehen. Die ersten Wochen waren sehr hart und ich war erstaunt das ich so viel essen musste. Denn es war tatsächlich mehr als zuvor.  Ich hatte teilweise Probleme alles auf einmal zu essen. Doch über den Tag verteilt, habe ich es hinbekommen. Mein Erstaunen darüber, dass es tatsächlich funktioniert und die Pfunde purzelten, war sehr groß. Ich hielt mich ganz genau an den Plan und habe immer am Wochenende Samstags oder Sonntags ein 20 Minütiges Outdoor-HIIT (High Intensiv Intervall Training) durchgezogen, egal bei welchem Wetter!

Das erste mal in meinem Leben setzte ich mich intensiver mit Sport und dem eigenen Körper auseinander. Klar, ich war als Kind sehr sportlich. Jahrelanges reiten, Badminton und ein paar Jahre Kunstrad. Zudem bin ich leidenschaftlich auf Bäume geklettert und habe mich an der frischen Luft bewegt. Aber jetzt wo ich „erwachsen“ bin, hielt sich meine Lust auf einen Sportverein und die damit verbundenen Verpflichtungen in Grenzen. Ist auch gar nicht möglich in meinem Job, da ich viel unterwegs bin und einen gefüllten Arbeitstag habe.

Ich lernte immer mehr die einzelnen Bestandteile der Ernährung, über Kohlenhydrate, Eiweiße und Zucker. Da ich, durch meinen Jobs, auf vielen Events bin, baute erhielt ich  einen sogenannten „Cheatday“. Das heißt: 1 Tag in der Woche durfte ich essen was ich wollte. Das war insgesamt sehr gut für mich. Man kann sich drüber streiten, ob das der beste Weg ist jemanden an eine bessere Ernährung und ans Abnehmen heranzuführen, aber für mich war es gut.

Alleine hätte ich diesen Weg nicht geschafft

Meine Freundin war für mich rund um die Uhr erreichbar. Jede Frage durfte ich ihr stellen und in meinen schwachen „Ich-will-Schokoladen-Momenten“ hat sich mich wieder aufgebaut. Ich sag Euch, es hat mir wahnsinnig geholfen jemanden an meiner Seite zu haben, der mir jede Frage beantwortet und in schwachen Momenten mir die Hölle heiß machte. Sie hat mir immer Alternativen aufgezeigt und mich ermutigt durchzuhalten.

Dein Umfeld wird zunächst zu deinem größten Feind

Wenn ich drüber nachdenke, war das schwerste an der Zeit nicht mich an den Essensplan zu halten und Sport zu treiben, sondern es waren viele meiner Mitmenschen!

Sprüche wie: „Oh mein Gott was machst du da? Wozu soll das denn gut sein, dass du kein rotes Gemüse mehr isst? Das ist doch voll umständlich, da kannst du ja gar nicht mehr essen gehen…“ usw.

Ja! Es war nicht einfach teilweise anstrengend etwas zu finden, dass ich außerhalb meiner vier Wände essen darf und kann. Mal nicht den Burger zu nehmen oder den Salat ohne Tomaten zu bestellen. Aber es ist machbar, wenn man es will. Es gehört viel Disziplin dazu und vor allem Nerven, sich ständig gegen alle behaupten zu müssen bzw. erklären warum man das so macht.

Auf Partys hieß es ständig: „Wie du trinkst keinen Alkohol, jetzt komm, ein Glas Wein, dass doch nicht so schlimm“. Oder  „Jetzt ess doch mal ein paar Chips?! Warum nimmst du kein Stück Kuchen?“ Es war auf Dauer ECHT ANSTRENGEND! Aber ich habe durchgehalten. Auf Feiern trank ich Wasser.

Ich entwickelte eine Strategie um mein Umfeld zu täuschen

Irgendwann entwickelte ich die Strategie wie ich diesem nervigen Gefrage „Wieso trinkst du und isst du nichts?“ aus dem Weg gehen zu können.

Ein Cocktailglas mit Eiswürfeln, Minze und Wasser sah einem Gin Tonic zum verwechseln ähnlich. Bevor ich los ging habe ich mich satt gegessen oder eine Gurke und eine Dose Thunfisch in der Tasche dabei gehabt. Wie Ihr seht, es gehört auch ein bisschen Planung und Vorbereitung dazu, aber es ist einfacher als man denkt. Ich gebe zu, dass ich mir teilweise bescheuert vorkam auf einer Party mein eigenes Essen auszupacken. Egal! Ich wollte etwas erreichen!

In meinem nächsten und vorerst letzten Blogeintrag, dreht sich alles um meine Zeit nach den ersten 10 Wochen und wie ich es schaffe, mich noch immer zu motivieren. Verfolge mich und meinen Weg täglich auf Instagram @creativ_lee.

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Sarah Lee

Sarah Lee

Sarah Lee ist 30 Jahre alt und lebt seit 5 Jahren im wunderschönen Hamburg. Vor einem Jahr hat sie den entscheidenden Entschluss gefasst in ihrem Leben etwas zu ändern. Sie stellte Ihre Ernährung um und integrierte Sport als festen Bestandteil ihres Alltags. Bis heute hat sie bereits 15 kg abgenommen und ihre Grundfitness drastisch verbessert. Sarah Lee ist noch lange nicht am Ziel und stellt sich täglich neuen Herausforderungen. Lest bei Fitfox alles über ihren Weg und ihre Ziele.
Sarah Lee

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