Yoga – eine Hilfe gegen Stress

Wer kennt es nicht: Hektisch eilt man von Termin zu Termin, der Job fordert Überstunden, eigentlich wäre Sport auch mal wieder eine gute Idee, Familie und Freunde sollen ebenso nicht zu kurz kommen. Ein stressiger Alltag, in dem man sich selbst gut verlieren kann und vor lauter Trubel völlig atemlos von Tag zu Tag eilt. Der Körper steht unter Anspannung und der Kopf kann kaum noch abschalten.

fitfox-blogWenn sich dann doch ein Zeitfenster für Fitness findet, wäre Yoga eine Alternative, für die es sich lohnt, kurz einmal alle Vorurteile bei Seite zu schieben und es auszuprobieren. Oft wird Yoga unterschätzt, man würde sich nicht richtig auspowern und es wäre viel zu esoterisch. Tatsächlich gibt es viele unterschiedliche Yoga-Stile (von dynamisch bis ruhig) und es kann etwas dauern, bis man das passende Studio oder den richtigen Lehrer gefunden hat. Aber wie so oft im Leben gilt: Wenn es dann ‚Klick macht‘, war es die Suche wert.

Meine 3 Erfahrungen, wie Yoga bei Stress helfen kann

1. Ganzheitliches Workout

Auch wenn du am Ende eines stressigen Tages einfach nur auf’s Sofa fallen möchtest, kann eine Yogapraxis genau die richtige Wahl sein, um dich wieder in Balance zu bringen. Die Yogaübungen (Asanas) fordern den ganzen Körper, von Kopf bis Fuß. Die Praxis ist meist eine Mischung aus Kraft, Balance und Dehnung. Die Muskeln werden gestärkt, die Faszien geschmeidig gedehnt, Organe können entgiften und die Energie wird im Körper wieder gleichmäßig verteilt. Die komplexen körperlichen Bewegungen setzen einen positiven Endorphin-Impuls gegen Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol, so dass die Anspannung durch Stress ganzheitlich sinken kann.

2. Tief durchatmen

Yoga ist mehr als nur körperliche Flexibilität und Kraft. Ein fließender Atem unterstützt die Yogaübungen, darüber hinaus gibt es viele hilfreiche Atemtechniken (Pranayama). In Zeiten, in denen du ganz außer Atem bist, lernst du beim Yoga erstmal wieder tief durchzuatmen. Das Nervensystem beruhigt sich, die Energie fließt gleichmäßiger durch deinen Körper und dein Geist kann zur Ruhe kommen.

Wenn es bei dir mal wieder drunter und drüber geht, probiere folgende Übung:

Setz dich für ein paar Minuten in einen bequemen, aufrechten Sitz, schließe die Augen und fokussiere dich nur auf die Ein- und Ausatmung. Beobachte, wie die Luft durch deine Nase, den Brustkorb bis hin zum Bauch fließt und wieder zurück. Meist beruhigt sich dein Atem schon nach kurzer Zeit und du fühlst dich entspannter.

3. Finde deinen Fokus wieder

In dem ganzen Alltagsstress setzen wir uns selbst meist an letzte Stelle der To-Do-Liste. Yoga hilft dir, deinen Fokus auf das Wesentliche wiederzufinden: Du selbst. Die Zeit auf der Matte ist deine Zeit und da die Übungen meist herausfordernder sind, als sie aussehen, braucht Yoga deine volle Aufmerksamkeit. Deine umherschwirrenden Gedanken werden eingesammelt und haben Sendepause. Das mag zu Beginn nicht gleich klappen, wird aber mit der Zeit immer leichter. Somit wird es dir möglich, deine Konzentration für eine Zeit voll und ganz auf dich zu lenken und dir selbst wieder mehr Achtsamkeit zu schenken. Mit regelmäßiger Yogapraxis schaffst du eine bewusstere Verbindung zu dir und vielleicht fällt es dir dadurch zukünftig leichter, die Alarmzeichen früher zu bemerken und dir rechtzeitige Pausen zu gönnen.

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Jennifer

Jennifer

Hamburger Deern mit Leidenschaft für Yoga, Reisen und Kokoseis. Neben einem „40-Stunden-Plus“- Bürojob begann vor zwei Jahren ihre Yogareise und mittlerweile ist Sie auf dem Weg zur Yogalehrerin. Auf Ihrem Instagram Account @ohyesyoga teilt Sie ihre Erfahrungen zu den Themen Yoga, Achtsamkeit und Healthy-Lifestyle.
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